
Das Verhaltensmanagementsystem Ihrer Schule muss über die richtigen Instrumente verfügen, damit Lehrkräfte und Verwaltungsangestellte bei Regelverstößen von Schülern konsequent handeln können. Das Disziplinarverfahren ist in Grundschulen, Mittelschulen, Gymnasien und Hochschulen unterschiedlich geregelt. Die Einrichtung eines soliden Disziplinarverfahrens ist nicht einfach, da Schüler, Eltern, Lehrer und Verwaltungsangestellte unterschiedliche Auffassungen darüber haben können, was "gutes Verhalten" ist.
Wenn Sie sich jedoch die Zeit nehmen, ein sachgerechtes, faires Disziplinarverfahren einzuführen und dieses konsequent umzusetzen, wird die Schule effektiver arbeiten, und - was noch wichtiger ist - die Schüler, die sich anständig benehmen, werden weniger Unterbrechungen ihres Lernens aufgrund der Handlungen widerspenstiger Schüler erleben. Hier sind 5 Schritte zur Verbesserung des Disziplinarverfahrens an Ihrer Schule.
1. Definieren Sie problematische Verhaltensweisen so genau wie möglich
Was einen Verhaltensverstoß darstellt, sollte in Bezug auf die Handlung, die Motivation, den Ort, die Beteiligung anderer und die administrativen Konsequenzen definiert werden. Innerhalb eines Schulsystems sollten spezifische Problemverhaltensweisen definiert und auf die einzelnen Schulen zugeschnitten werden. Einige Probleme treffen nur auf bestimmte Schüler zu. So gibt es beispielsweise Verstöße gegen die Parkvorschriften nur an Gymnasien und Oberschulen. Alle Mitarbeiter sollten sich auf diese Definitionen einigen, damit die Dateneingabe zu einem Verstoß immer eindeutig ist und nicht mehrfach interpretiert werden kann.
2. Schaffen Sie einen einfachen, vorhersehbaren Prozess für die Behandlung von Verhaltensproblemen
Wenn das Disziplinarverfahren im Voraus bekannt ist und konsequent befolgt wird, wissen Schüler, Eltern, Lehrer und Verwalter, was sie zu erwarten haben. Das Disziplinarverfahren wird sich wahrscheinlich danach richten, ob ein Verstoß als schwerwiegend oder geringfügig eingestuft wird und ob ein Schüler wiederholt gegen die Regeln verstoßen hat. Einige Schulen stufen beispielsweise Fälle, in denen eine bestimmte Anzahl von geringfügigen Verstößen überschritten wird, als schwere Verstöße ein. Eine genaue Beschreibung der einzelnen Phasen des Überweisungsverfahrens schafft für alle Beteiligten Klarheit.
3. Definieren Sie, welche Verhaltensweisen im Unterricht und welche im Büro behandelt werden
Im Überweisungsprozess sollte unterschieden werden zwischen Verstößen, die im Klassenzimmer von der Lehrkraft behandelt werden, und solchen, die eine Überweisung an den Schulleiter oder das Büro des stellvertretenden Schulleiters rechtfertigen. Zu den Verstößen, die im Klassenzimmer geahndet werden, gehören z. B. mangelnde Vorbereitung, Arbeitsverweigerung, Schlafen oder Unpünktlichkeit. Verstöße, die im Büro geahndet werden, sind in der Regel schwerwiegender und umfassen Verhaltensweisen wie Drogen- oder Alkoholbesitz, Prügeleien, Rauchen, Vandalismus, sexuelle Belästigung oder unerlaubtes Verlassen des Klassenzimmers.
4. Bemühen Sie sich um die Beseitigung von Ungereimtheiten bei Disziplinarverweisen
Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Verwaltungsangestellte müssen sich darüber einig sein, was ein Verstoß ist und welche Konsequenzen er nach sich zieht. Wenn Verstöße einheitlich definiert und geahndet werden, ist das Disziplinarverfahren fairer und unkomplizierter. Ungereimtheiten innerhalb der Regeln (z. B. dass Schubsen und Stoßen nicht als Kämpfen gilt, ein geworfener Schlag aber immer als Kämpfen) müssen angesprochen werden, damit jeder versteht, welche Handlungen als Verstöße gelten und wie sie behandelt werden.
5. Legen Sie ein Verfahren für die Behandlung von wiederholten geringfügigen Verstößen fest
Ein Schüler, der wiederholt kleinere Regelverstöße begeht, kann genauso störend sein wie ein Schüler, der in größerem Ausmaß gegen Regeln verstößt. Daher ist es wichtig, dass die Schulen deutlich machen, dass eine Reihe von geringfügigen Verstößen schließlich zu einem größeren Verstoß führen wird.

Maßnahmen. So kann beispielsweise ein vierter geringfügiger Regelverstoß von einem Verstoß, der in der Klasse behandelt wird, zu einem Verstoß werden, der eine Überweisung an das Büro des Schulleiters oder eine Kontaktaufnahme mit den Eltern des Schülers erfordert.
Schlüsselelemente des Überweisungsprozesses für Disziplinarmaßnahmen
Ein wirksames Disziplinarverfahren sollte ein umfassendes System für den Umgang mit Fehlverhalten sein, das für Schüler, Eltern, Lehrer und Verwalter klar definiert ist. Der Prozess sollte eine Dokumentation beinhalten, die über elektronische Formulare erfolgen kann, die automatisch an die zuständigen Behörden weitergeleitet, bearbeitet und archiviert werden, sobald der Vorfall geklärt ist. Wenn der Disziplinarprozess so gestaltet ist, dass die Eltern bei Bedarf automatisch benachrichtigt werden, können Verstöße schneller behoben werden, als wenn eine Notiz nach Hause geschickt wird.
Mit einer Workflow-Software wie ProcessMaker können Sie einen sinnvollen, konsistenten Disziplinarverweisungsprozess erstellen, der für alle Beteiligten transparent ist. Und Sie können dies tun, ohne Code schreiben oder einen Programmierer einstellen zu müssen. ProcessMaker ist flexibel, leistungsfähig und einfach zu bedienen, und Sie können die Arbeitsabläufe an die individuellen Bedürfnisse Ihrer Schule anpassen. Noch besser: Sie können die ProcessMaker Enterprise Edition kostenlos testen oder die ProcessMaker Community Edition kostenlos herunterladen. Lassen Sie nicht zu, dass sich das Disziplinarverfahren Ihrer Schule in Ungereimtheiten und veralteter Technologie verzettelt.
